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20. September 2013: 1000 Menschen am Nabel

Zum großen Abschluss des Wahlkampfes meinte es sogar das Wetter gut mit der SPD und Thomas Oppermann: Pünktlich mit dem Eintreffen von Frank-Walter Steinmeier in Göttingen hörte der Nieselregen auf. Die 1000 dicht gedrängt stehenden Zuschauer am Göttinger Nabel konnten ihre Regenschirme zuklappen. Erst nach einer spontanen Autogrammstunde am Schluss der Veranstaltung öffnete der Himmel wieder seine Schleusen.

Der Bundestagskandidat Thomas Oppermann, der den Wahlkreis Göttingen seit 2005 als direkt gewählter Abgeordneter in Berlin vertritt, holte mit dem SPD-Vormann Steinmeier eine besonders gelungene Unterstützung nach Göttingen. Seit vier Jahren arbeiten der Fraktionsvorsitzende und der Parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer eng zusammen und "konnten sich jeden Tag aufeinander verlassen", wie Steinmeier betonte. Die Pläne der Sozialdemokraten nach der Wahl am Sonntag sind klar: Gemeinsam die sozialen Verhältnisse im Land wieder in Ordnung bringen!

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Der sorgenvolle Blick von Frank-Walter Steinmeier gen Himmel trügt: Die Regenpause hielt bis zum Schluss der SPD-Veranstaltung am Göttinger Nabel.

Steinmeier empfahl den Göttinger Thomas Oppermann ausdrücklich für höhere Aufgaben. Die Südniedersachsen können also gespannt sein, ob ihr Abgeordneter vielleicht schon bald als Bundesminister der SPD am Kabinettstisch sitzt und dort die Politik des Landes noch gewichtiger gestaltet. Nachdem alle Autogramm-Wünsche erfüllt waren, ließ es sich Steinmeier nicht nehmen, bei den Jungsozialisten vorbeizuschauen, die kurz zuvor nebenan ihren 24-Stunden-Wahlkampf begonnen hatten.

Stelzen
Mademoiselle Fleur sorgte im Bovenden für Aufmerksamkeit.

Das Wahlkampf-Programm von Thomas Oppermann war wochenlang eng getaktet. Zu dutzenden Veranstaltungen war der Politiker im gesamten Bundesgebiet unterwegs. Ob Schleswig-Holstein, Thüringen, Bayern oder Nordrhein-Westfalen - als Mitglied des Kompetenzteams für den Bereich Innere Sicherheit war Oppermann gefragter Gesprächspartner. Im Fernsehen bot er bei "Hart aber fair", Maischberger und Illner dem politischen Gegner Paroli. Das "Heute-Journal" portraitierte ihn als jemanden, der sowohl charmant Rosen verteilt als auch harte Kante zeigen kann. Bei Redaktionsschluss stand noch ein Auftritt in der 3-Stunden-Sendung "TV Total" auf PRO 7 an. Seinen Wahlkreis ließ Oppermann trotz aller Verpflichtungen außerhalb nicht im Stich.

Quartier
Thomas Oppermann im Bürgergespräch. Auf Quartiersfesten kümmert er sich um die Sorgen und Nöte der "kleinen Leute".

Höchstpersönlich unternahm er Hausbesuche in den Wohnvierteln. In Begleitung von Ortsbürgermeistern, Ortsvereinsvertretern und Aktiven klingelte er an der Haustür, meist mit einer Rose und einem Infoprospekt in der Hand. Bei den Quartiersfesten in Grone, Geismar, Holtenser Berg, Leineberg und in der Nordstadt warteten manche Bürgerinnen und Bürger ganz gespannt auf die Ankunft ihres Abgeordneten. Einige konnten es gar nicht glauben, mit welcher Ernsthaftigkeit so "ein hohes Tier" das persönliche Gespräch mit den Wählerinnen und Wählern sucht. Zahlreiche Anregungen für die Zeit nach der Wahl werden nun in den Parteigremien diskutiert und vor Ort angepackt.

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