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Herzberg Foto: SPD OV (Niemann)
Steven Scholtyseck (links) und Lars Lübbecke (rechts) ehren das SPD-Urgestein Klaus Posselt.

1. Februar 2020: SPD-Ortsverein Herzberg am Harz hat einen neuen Vorsitzenden

Lars Lübbecke ist der neue Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Herzberg. Er löst Steven Scholtyseck ab, der aus beruflichen Gründen auf das Amt verzichtete. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurde Katja Beck, Dr. Andreas Philippi und Giuliano Chlistalla gewählt. Aus dem Vorstand ausgeschieden ist mit Klaus Posselt ein Urgestein der Herzberger SPD. Seit fast 40 Jahren in der Partei war er zudem lange Jahre Ortsvereins-Vorsitzender.

Außerdem wurden siebenBeisitzer gewählt. Das sind Dagmar Willig, Marcel Dietrich, JoachimHolze, Werner Urban, Thomas Beck, Olaf Urban-Rühmeier und PeterBischof.

Zu Beginn derJahreshauptversammlung im Hotel Englischer Hofhatte der scheidende Vorsitzende Scholtyseck einen Überblick überdie Aktivitäten im abgelaufenen Jahr gegeben,darunter Wahlkampfstände zur Europawahl und Veranstaltungen zumNationalpark und zur Pflegekammer. Der Ortsverein habe zurzeit 102Mitglieder, so Scholtyseck weiter. Der Altersdurchschnitt liege bei62 Jahren. Umso erfreulicher sei, dass der neugewähltestellvertretende Vorsitzende Giuliano Chlistalla ankündigte, erneuteine Juso-Gruppe in Herzberg aufbauen zu wollen.

DerKassenbestand des Ortsvereins betrage 15.110 Euro, so KassenprüferinChrista Hartz in Vertretung der Kassiererin Vera Asche. Den Einnahmenin Höhe von 8.280 Euro standen Ausgaben von 4.133 Euro gegenüber.Größter Posten bei den Einnahmen waren die Mandatsträger-Beiträgein Höhe von 5.600 Euro und die Mitgliedsbeiträgein Höhe von 1.650 Euro. Bei den Ausgaben lagen die Schwerpunkte beider allgemeinen politischen Arbeit, 1.500 Euro, und bei den Kostenfür Infostände und Plakaten zur Europawahl, 900 Euro.

Karl Heinz Hausmann berichtete über seine Landtags- und Kreistagsarbeit. Er ging ausführlich auf die ThemenStraßenausbaubeiträge, Waldschäden, Kreisumlage,Schulentwicklungsplan und die jeweiligen Haushalte ein. Bei demzurzeit intensiv diskutierten Thema Straßenausbaubeiträgefavorisierte Karl Heinz Hausmann ein Modell, bei dem „ständige“Beiträge gezahlt würden. Dies würde sich auf rund 60 bis 70 Europro Jahr belaufen und hätte den Vorteil, dass die einzelnenAnlieger, in vielen Fällen Rentnerhaushalte, nicht plötzlich undstark belastet würden.

Auch UlrichSchramke ging in seinem Bericht aus der Stadtratsfraktion auf dieseBeiträge ein. So werde das in Kürze ein Thema in Scharzfeld.Weitere Themen von Schramke waren die Kostensteigerung derKita-Erweiterung an der Mahnte. Auch die Anschaffung einer neuenDrehleiter für die Feuerwehr Herzberg, die Verlegung derBushaltestelle und den Ausbau des Saales im früheren Hotel DeutscherKaiser zu einer Kulturstätte erläuterte Schramke. (hn)

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