Nächster Entwicklungsschritt für Südniedersachsen

 

In Anwesenheit der Göttinger Landtagsabgeordneten Dr. Gabriele Andretta hat Staatssekretärin Birgit Honé am Freitag in Göttingen einen Förderbescheid für die nächste Ausbaustufe des Südniedersachsen-Campus (SNIC) überreicht. Honé, in der Staatskanzlei von Ministerpräsident Stephan Weil für regionale Landesentwicklung zuständig, gab damit den Startschuss für ein neues Start-up-Zentrum in Göttingen, mit dem Unternehmensgründungen gezielt gefördert und in der Region gehalten werden sollen.

 

Das Projekt „SNIC-Accelerator“ ist, wie der vor einem Jahr gestartete Südniedersachsen-Campus auf dem Gelände des ehemaligen Sartorius-Werkes, Bestandteil des Südniedersachsenprogramms des Landes, mit dessen Hilfe schon jetzt über 100 Millionen Euro für die Region eingeworben werden konnten. Das auf die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft ausgerichtete Programm umfasst mittlerweile 26 verschiedene Projekte, die vom Breitbandausbau über ein Welcome-Center für Fachkräfte bis hin zur wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Innovation reichen. „Das neueste SNIC-Projekt mit der Ausrichtung Lebenswissenschaften ist prädestiniert, junge Wissenschaftler in drei bis sechs Gründungsteams in erfolgreiche Start-ups zu bringen“, erläuterte Staatssekretärin Honé. Dabei bekommen die Talente Zugriff auf Räume und Laborkapazitäten und gezielte fachliche Unterstützung bei Patenten und Anschlussfinanzierungen.

Hier setzt auch die Beteiligung der sieben Sparkassen der Region an, die sich in zwei Jahren mit 150.000 Euro an dem Projekt beteiligen. Steffen-Peter Horn (Sparkasse Göttingen): „Der Erfolg hängt nicht einfach vom Geld ab, sondern von der Kompetenz und Netzwerkarbeit der Partner. Als traditionell eng mit Wirtschaft und Wissenschaft der Region verbundenes Geldinstitut wollen wir die Innovationskräfte der Region beschleunigen.“ Das Göttinger Start-Up-Zentrum ist eines von landesweit sechs Projekten, die vom Land insgesamt mit einer Million Euro gefördert werden. Ohne das Südniedersachsen-Programm wäre Göttingen vermutlich leer ausgegangen, äußerte Honé anerkennend.

Snic FörderbescheidFoto: Gerd Aschoff

Staatssekretärin Birgit Honé (roter Schal) hat den Förderbescheid an SNIC-Leiterin Mascha Albrecht ausgehändigt. Ulrike Witt (Südniedersachsen-Büro) und Göttingens Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta freuen sich ebenso wie Andreas Redeker (GWG) und Steffen-Peter Horn (Sparkassen; von links).

Wie vorzeigbar das Südniedersachsen-Programm und dessen Projekte sind, zeigt sich nach Birgit Honés Worten auch an dem wachsenden Interesse anderer Regionen, sogar anderer Bundesländer, an den Leuchtturmprojekten Südniedersachsens. Und auch Gabriele Andretta gibt sich optimistisch: „Ich habe anfangs nicht gedacht, dass das Südniedersachsen-Programm so schnell in Gang kommt. Die wichtigste Idee ist die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure.“ Andretta in Aufbruchstimmung: „Wissen ist unser wertvollster Rohstoff, wir sind eine wertschaffreiche Region.“ (gaf)

 


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