Bericht aus der Hospiz-Arbeit

Das vertraute Umgehen mit dem Sterben eines Menschen ist durch die Industriealisierung zerstört worden. Es gibt kaum noch die Mehr-Generationen-Familie. Die Schichtarbeit z. B. hat den Alltag der Familien zersplittert. Vater und Mutter waren auf Schicht, die Großeltern wohnten außerhalb und die Kinder waren oft genug allein gelassen.
Diese Lebensform hat zu kulturellen Brüchen geführt. Die Folge davon: Die Alten kamen in Alten-heime, Pflegestationen oder in Krankenhäuser.

Tatsächlich sterben 50 % der Älteren im Krankenhaus.
Sterben findet deshalb heute in einer Tabuzone statt. Das ist bitter. Muss aber nicht so sein. Denn kluge Menschen haben deshalb das Hospiz gegründet. Viele Menschen haben sich diese Idee zu eigen gemacht und engagieren sich ehrenamtlich für die Hospizarbeit. Diese Arbeit wird vorgestellt von Frau Manuela Brandt-Durlach, Leiterin des Ambulanten Hospiz An der Lutter.

Wann & Wo

Dienstag 21.05.2019
15:00 - 17:00 Uhr

Korbhof, Rathausplatz

AWO-Begegnungsstätte Bovenden